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Ausgangslage festhalten
Vergleichen Sie die Wohnung mit der Ausstattungsanlage des Kaufvertrags und dem Übergabeprotokoll. Beim Black Frame fehlen häufig Putz, Estrich und Leitungen, manchmal auch Trennwände. Beim White Frame beginnen Sie mit Oberflächen, Bad und Küche. Beim Green Frame bleiben je nach Bauträger Anstrich, Sanitärobjekte, Küche und Möbel. Fotografieren Sie jeden Raum und jeden Anschluss, bevor jemand anfängt.
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Planen und Angebote einholen
Ein Plan zeigt Steckdosen, Schalter, Licht, Klimageräte, Wasser- und Abwasseranschlüsse. Dazu kommt eine Materialliste mit Marke oder Qualität. Schicken Sie Plan und Liste an mindestens zwei Firmen, damit die Angebote vergleichbar sind. Prüfen Sie die Firma im Unternehmensregister der NAPR.
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Werkvertrag schließen
Der Vertrag nennt Leistungen mit Plan und Materialliste als Anlage, Abschnitte mit je einer Teilzahlung, Fotobericht und Abnahme je Abschnitt, Endtermin, Gewährleistung und dass Zusatzarbeiten nur schriftlich gelten. Lassen Sie ihn in eine Sprache übersetzen, die Sie lesen.
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In der richtigen Reihenfolge bauen
Zuerst Leitungen für Strom, Wasser, Abwasser und Klima ergänzen oder verlegen, dann Wände und Decken spachteln, das Bad abdichten, Fliesen und Böden legen und streichen. Zuletzt kommen Sanitärobjekte, Küche, Türen und Leuchten. Leitungen lassen Sie fotografieren und vermessen, bevor sie hinter Putz verschwinden.
Abnahme am Ende
Gehen Sie die Wohnung mit der Mängelliste der Übergabe durch, nun für den Ausbau: Fliesen auf Hohlstellen, Gefälle in der Dusche, Silikonfugen, jede Steckdose, Wasserdruck, Türen. Halten Sie Mängel und Fristen schriftlich fest und behalten Sie die letzte Rate bis zur Beseitigung ein, wenn der Vertrag das vorsieht.
Unterlagen aufbewahren
Heben Sie Werkvertrag, Rechnungen, Abnahmeprotokoll und die Fotos der Leitungen auf. Sie brauchen sie, um Mängel geltend zu machen, bei einem Schaden gegenüber der Versicherung und später beim Verkauf.